Jubelkonzert Nachlese

Jubiläumskonzert 27.6.2026 St. Martini Brelingen

 

Soli Deo Gloria, drei Jubiläen, ein Klang -

so war das Jubiläumskonzert am 27. Juni 2026 in der Kirche St. Martini Brelingen betitelt.

 

Es gab viel zu feiern:

Der Brelinger Posaunenchor beging gleich zwei Jubiläen: 100 Jahre seit dem Start der Posaunenchorarbeit im Jahre 1926 und 50 Jahre seit einer Neugründung im Jahre 1976 aufgrund eines Neuzuschnitts der Kirchengemeinde. Als Dritter im Bunde feierte der Kirchenchor 30 Jahre unter aktueller Leitung.

Anlass genug für die Gestaltung eines vielfältigen Programms.

Der Posaunenchor präsentierte zunächst alte Musik und Musik aus der „Johannes Kuhlo-Zeit“. Das Programm schloss ab mit populärer Posaunenchor-Literatur und Filmmusik.

Der Chor brachte sich neben einem zeitgenössischen „Jubilate“ mit Klavierbegleitung vor allem in Kombination mit anderen Instrumenten ein.

Im Zentrum stand die Auftragskomposition für Chor und Posaunenchor des preisgekrönten Komponisten Daniel Stickan, der mit dem „Alten Brunnen“ ein modern gestaltetes Musikstück vorgelegt hatte, in dem nachdenkliche und leise Töne angestimmt wurden und das dem Posaunenchor eine ungewohnte Klangrolle zuwies.

Mit Bläsern, Chor und Orgel spannte sich der Bogen von „Nun lob, mein Seel', den Herren“ bis zum berauschenden Klang im 98. Psalm von Mendelssohn Bartholdy.

Alle trotzten den heißen Temperaturen.

Die Musizierenden waren bestens vorbereitet und boten ihre Stücke motiviert und mit viel Spielfreude dar.

Die Beteiligten freuten sich über die Grußworte des Kirchenkreiskantors Arne Hallmann sowie des Landesposaunenwartes Henning Herzog, der dem Posaunenchor die Jubiläumsurkunde und den Bläserjubilanten Ehrennadeln überreichte. Eine nette Geste auch: Beide beteiligten sich aktiv im Konzert in Chor und Posaunenchor.

Das Konzert markierte auch einen Leitungswechsel im Posaunenchor. Hans-Jürgen Weiß gab nach 43 Jahren die Leitung an Wiebke Grimsehl ab, die selbst im Posaunenchor begonnen hatte und sich bereits erfolgreich in die Nachwuchsarbeit mit dem „Neuen Blech“ eingebracht hat.

Hans-Jürgen Weiß überreichte als Symbol des „Stabwechsels“ Pflanzstäbe verbunden mit dem Wunsch auf gute Pflege und anhaltende Blüte des Posaunenchores.

Die Leitung des 90minütigen Konzertes hatten Wiebke Grimsehl, Hans-Jürgen Weiß und Sabine Kleinau-Michaelis.

Mit dem Segen und guten Wünschen durch P.i.R. Harry Moritz stimmte das Publikum mit den Musizierenden in das Abendlied „Der Lärm verebbt“ ein.

Draußen im Schatten auf dem Pfarrhof ging es weiter mit Gesprächen, Snacks und Getränken.

Egal, ob 40 Grad oder nicht!

 

Das Konzert fügte sich auch ein in den Rahmen der Feierlichkeiten aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des jetzigen Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen.