Die Konfirmation

Konfirmation kommt vom lateinischen Wort confirmare, d.h. „bekräftigen“, „bestätigen“. Bekräftigt wird bei der Konfirmation die eigene Taufe. Die Taufe wurde in der Regel von den Eltern veranlasst, bei der Konfirmation spricht jeder selber sein „Ja“ zu Gott.

Notwendig wurde die Konfirmation ab dem Mittelalter, als sich die Kindertaufe mehr und mehr durchsetzte. Vorher war es üblich, die Unterweisung im christlichem Glauben vor der Taufe zu haben. Nun findet sie vor der Konfirmation in Form des Konfirmandenunterrichtes statt.

Durch die Konfirmation bekommt man bestimmte Rechte:

Religionsmündigkeit

  • bereits mit 10 Jahren hat man das „Recht auf Anhörung“, d.h. wenn die Eltern ihren Glauben wechseln oder ihr Kind religiös anders erziehen wollen, müssen sie das Kind dazu anhören
  • mit 12 Jahren ist man berechtigt, bei der eigenen Religionsgemeinschaft zu bleiben, auch wenn die Eltern sie wechseln
  • mit 14 bekommt man das Recht, über die eigene Religionszugehörigkeit völlig selbständig zu entscheiden. Man kann sich vom Religions­unterricht in der Schule abmelden (Ersatz: Werte und Normen) oder selbständig anmelden.
  • mit 16 (18) kann man den Kirchenvorstand mitwählen
  • mit 18 (21) kann man sich selber in den Kirchenvorstand wählen lassen.

Patenschaft

mit der Konfirmation erwirbt man das Recht, ein Patenamt zu über­nehmen (als Vertreter der christlichen Gemeinde trägst du dann Sorge für die christliche Erziehung deines Patenkindes – dafür musst du natürlich auch in der Kirche bleiben).

Anmeldung zur Konfirmandenzeit

application/pdf Formular zum Ausdrucken und Ausfüllen (19,7 KiB)