Erinnerung an Lisa Sacht
Am 30. Januar 2026 verstarb Elisabeth Sacht. Am 13. Februar wurde sie unter großer Anteilnahme der Kirchengemeinde und des gesamten Dorfes nach einer Trauerfeier in der Brelinger Kirche zu Grabe getragen. Die Kirchengemeinde St. Martini Brelingen hat mit ihr ein äußerst engagiertes Mitglied verloren.
Elisabeth Sacht – von allen Lisa genannt – war immer und bis zuletzt in der Kirchengemeinde und im Dorf präsent.
Zehn Jahre lang gestaltete sie als Mitglied des Kirchenvorstandes das Gemeindeleben mit. Hier galt ihr besonderes Engagement den jungen Menschen, sei es im Jugendausschuss der Kirchen in der Wedemark und des Kirchenkreises, sei es durch ihre Gemeinde-Initiative „meet and eat“. Viele Jahre begleitete sie den Konfirmandenunterricht, setzte wichtige Impulse in Glaubensfragen und auch mit Themen wie Achtsamkeit und Demokratie.
Über lange Zeit betreute Lisa inhaltlich wie organisatorisch zusammen mit Harald Platte die Freitagsandachten. Auch die einfachen, aber doch wichtigen Kleinigkeiten lagen Lisa am Herzen. Wer schließt die Kirche auf, wer zu? Ein kleines Problem für das Konzept der „Offene Kirche“ in Brelingen. Lisa gehörte zum Team der Verantwortlichen mit Schlüssel.
Lisa war der Kirchenmusik in vielfältiger Weise zugetan. Sie sang im 1. Alt des Gemeindechores, war eine „sichere Bank“ in der 2. Trompete im Posaunenchor. Sie war immer dabei, wenn es um Konzertorganisation ging, sei es bei den Konzerten der Kirchenmusikgruppen, sei es im WinterJazz, im Kultursommer oder sonstigen Veranstaltungen. Viele Impulse für Konzerte kamen von ihr. Lisa war immer da und immer vorneweg, wenn es etwas Zusätzliches zu tun gab. Eine Weile hat sie sich um den Nachwuchs des Posaunenchores und seit Corona um das diakonische „Geburtstagsblasen“ für die älteren Gemeindemitglieder gekümmert.
Lisa war darüber hinaus mit ihrer organisatorischen Tätigkeit in der Brelinger Mitte ein wichtiges Verbindungsglied zwischen dem Kulturverein der Brelinger Mitte und dem Orgelbauverein, Kulturförderverein der Kirchengemeinde. Sie wird beiden Vereinen fehlen.
Verlässlichkeit, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein zeichneten Lisas Handeln aus, gepaart mit großer Empathie im Umgang mit den Menschen der Gemeinde und darüber hinaus. Lisa hinterlässt eine riesige Lücke. „Geht nicht“ gab es nicht. Aus „Geht nicht“ wurde „wir finden einen Weg“. Beherzt aktiv werden und Umwege um vermeintliche Hürden finden, um doch ans Ziel zu kommen, das gehörte zu ihren Stärken.
Getragen wurde Lisa – bei allem kritischen Hinterfragen – von einem festen Glauben. Er gab ihr Halt, auch in der letzten, schweren Zeit.
Lisa fehlt.
Die Kirchengemeinde St. Martini Brelingen verneigt sich vor ihrer Leistung und ihrem Engagement für das Wohl der Menschen und den Erhalt der Kirchengemeinde.
Unser aller Mitgefühl gilt den Söhnen Sebastian, Jonathan und Ruben.
Das Foto oben zeigt Lisa inmitten des Chores bei der Probe für das Naghash-Projekt im Jahr 2021. (Foto erscheint bei Anklicken vergrößert.)

